Die Staleke – Begriffserklärung  


 


STALEKE – das ist die mittelhochdeutsche Bezeichnung der Hagener für ihre Gerichtseiche. Sie schmückte das Siegel des ehemaligen Amtes Hagen und ziert jetzt das Gemeindewappen.

Das Wort STALEKE taucht erstmals in einer lateinischen Urkunde auf. Darin ist festgeschrieben, dass Graf Gerbert II. von Stotel am 8. März 1248 dem Bremer Erzbischof die Vogtei Bramstedt verkauft hat. Unter dieser Eiche hielten die Stoteler als Herren über Hagen Gericht und leiteten wohl bis 1363 Volksversammlungen.

Der Standort der STALEKE: auf dem heutigen Schulgelände; vermutlich im Durchgang zwischen dem ehemaligen Forsthaus und dem 1969 fertiggestellten Neubau der Mittelpunktschule.

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