Page 32 - Staleke Ausgabe 203, Herbst 2016
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Guter Stoff
stärkt den Optimismus.
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Die Antwort könnte man in den Be- stimmungen der StVO suchen. Das soll dieser Bericht jedoch nicht leis- ten. Er soll für Verständnis werben. Obwohl es unter bestimmten Bedingungen Radfahrern und somit auch Rennradfahrern gestattet ist, inner-
bitte Nachsicht Lebensgefähr- liche Situationen erfahren wir Rennradfahrer insbesondere auch, wenn wir auf den von uns bevorzugten Nebenstraßen und den asphaltierten Wirt- schaftswegen ausweichen Das
Warum fahren Rennradfahrer auf der Straße?
orts auf der Fahrbahn
zu fahren, geschieht
es regelmäßig, dass Autofahrer, die Rennräder als ver- kehrsflussstörende
Geräte ansehen, diese „Spin- ner“ zusammenhupen und erzieherisch auf den Rad-/Fuß- weg verdammen wollen Um diesen selbst ernannten Lehr- auftrag zu verstärken, wird an den Rennradfahrern möglichst dicht vorbeigefahren
Dieses Erlebnis „durfte“ ich selbst bereits schmerzlich er- fahren, denn in der beschrie- benen Situation erfasste der Außenspiegel des hupenden Autofahrers meinen Ellenbo- gen, was verletzungsbedingt einen Arztbesuch erforderlich machte Auch Rennradfahrer gehören grundsätzlich auf den Radweg! Ja, aber ...,
Rad-/ Fußwege sind häufig sehr schmal; sie haben Schlaglöcher; die Fugen im Pflaster/Platten- wegen stehen zu weit aus- einander; sie sind von Baum- wurzeln angehoben; sie sind von Pflanzen überwuchert; es liegen dort Glasscherben; sind von Falschparkern zugeparkt; werden von Fußgängern mit- benutzt; sind in Kreuzungen und Einmündungen von Auto- fahrern häufig schlecht einseh- bar, um nur einige der Gefah- rensituationen zu beschreiben, die für Rennradfahrer ein hohes Unfallrisiko darstellen
Sollten Sie also demnächst wieder einen oder mehrere Rennradfahrer auf der Straße fahren sehen, so haben Sie
Auch Rennrad- fahrer gehören grundsätzlich auf den Radweg!
sind die Arbeitsräume der Landwirte Es sind jedoch auch öffentli- che Straßen, die auch Rennradfahrern frei zugänglich sind Kommen Sie bei Ih-
rem nächsten Ausflug mit dem Fahrrad in die Situation, dass Ihnen ein Traktor ( vielleicht noch mit einem Güllefass an- gehängt) mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 40- oder 50 Km/h entgegen- kommt, werden Sie sich viel- leicht an diese Zeilen erinnern Es stockt einem der Atem! Einige Piloten dieser Traktoren mit den riesigen, breiten Reifen sind offensichtlich bemüht, auf der schmalen, asphaltierten Straße zu bleiben, die für beide Verkehrsteilnehmer zu schmal ist Wird erwartet, dass die Rad- fahrer mit den 23 mm schmalen Reifen in den Grünstreifen oder die Schotterbahn ausweichen? Der Sturz wäre programmiert! Sicher, der Traktorfahrer hat in seinem Cockpit eine begrenzte Perspektive und ist gedanklich mit seiner Arbeit beschäftigt, so dass er die beschriebene Ge- fahr eventuell nicht wahrnimmt Vielleicht wird er jedoch diese Zeilen lesen und bei der nächs- ten Begegnung mit einem Rad- fahrer daran erinnert
Liebe Leser, dieser Bericht darf als Appell verstanden werden, Rücksicht auf Radfahrer im Straßenverkehr zu nehmen, die als gleichwertige Verkehr- steilnehmer bei einem Un- glücksfall das höchste Verlet- zungsrisiko tragen Danke für Ihr Verständnis s Rolf Eicke
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