Page 41 - Staleke Ausgabe 203, Herbst 2016
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Tennisabteilung des Hagener Sportvereins feierte 40-jähriges Bestehen
1983 konnte das neue Club- haus eingeweiht werden Auch die sportlichen Erfolge blieben nicht aus Mehrere Mannschaf- ten beteiligten sich am Punkt- spielbetrieb und mischten in höheren Klassen mit Die Damen-Mannschaft und Jah-
HAGEN. Vor 40 Jahren hielt der Tennissport Einzug in Hagen. Aus diesem Anlass feierten
Aktive, Ehemalige und Gäste gemein- sam im Clubhaus der Tennisabteilung in bester Stimmung ein harmonisches Jubiläumsfest.Ortsvorsteherin Gie- sela Schwertfeger überbrachte die Glückwünsche des Gemeinderates und überreichte eine Spende. Mit ei- nem bereits 1980 verfassten Gedicht ließ sie die älteren Tennisfans mit Anekdoten aus den Anfangsjahren in Erinnerungen schwelgen. Abteilungsleiter Thees Schnib- ben erinnerte in seiner Begrü- ßung an die Gründung der Tennisabteilung und an die Zeiten des Tennis-Booms in Hagen mit 240 Mitgliedern und einer Warteliste In den vier Jahrzehnten habe es Hö- hen und Tiefen gegeben Der damalige Samtgemeinde- direktor Peter Heß hatte im Herbst 1975 zu einer ersten
Licht“ für die Errichtung einer Tennissportanlage mit zwei
touren 1977 konnte Helmut Jacob aus Bremerhaven ver-
40 Jahre Tennissport in Hagen: Aktive, Ehemalige und Gäste feierten in bester Stimmung ein schönes Fest im Clubhaus.
Rotgrand-Plätzen Die Kos- ten wurden im Wesentlichen durch erhebliche Zuschüsse des Aufbaufonds Bremen-Nie- dersachsen, des damaligen
pflichtet werden, der über viel Erfahrung im „weißen Sport“ verfügte In Zeiten des Boris Becker und Steffi Graf-Booms ging es rasant aufwärts mit der Tennisabteilung 1978 gab es bereits 150 Mitglieder und eine Warteliste mit weiteren 70 Interessenten Im selben Jahr
re später auch die Senioren schafften den Aufstieg in die Landesliga
Heute hat die Tennisabteilung 182 Mitglieder Mehrere Mann- schaften nehmen erfolgreich am Punktspielbetrieb teil Einen hohen Stellenwert hat nach wie vor die Jugendarbeit
Mit großer Begeisterung wurde in den Gründungsakten gestöbert, (von links): Anne- liese Riethmüller, Giesela Schwertfeger, Ulrike von Arnim, Traute Mülder und Anke Oppermann.
Informationsveranstaltung eingeladen Auf Anhieb be- kundeten 40 Bürger Interesse am „weißen Sport“ Innerhalb weniger Wochen stieg die Zahl auf 90 Der Gründung einer Tennisabteilung stand nichts mehr im Wege
Anfang 1976 gab die damalige Samtgemeinde Hagen „grünes
UNTER DER STALEKE
Landkreises Wesermünde sowie durch eine Beteiligung des Hagener Sportvereins und durch Eigenmittel gedeckt Während die Bauarbeiten zü- gig vorangingen, wählten die Tennisfans Günter Schemkes zum ersten Abteilungsleiter Auch die Suche nach einem Tennistrainer lief auf Hoch-
Ein Prost auf vier Jahrzehnte „weißen Sport“, (von links) Sportwartin Heike Schnib- ben, Gründungsmitglied Peter Heß und Abteilungsleiter Thees Schnibben.
gab die Samtgemeinde Ha- gen den Startschuss für zwei weitere Rotgrandplätze unter finanzieller Beteiligung des Hagener Sportvereins
Rund 50 Kinder und Jugend- liche werden von den enga- gierten Tennistrainern Man- fred Schaar und Sylvia Grawe betreut s Ursula Heß
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