Page 51 - Staleke Ausgabe 203, Herbst 2016
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zige am Grünen Weg gelegene Grundstück, hierorts unter dem Namen „Dornbusch“ bekannt, Der von dem Wege entfernter
Dieses fast 150 Jahre alte Haus dient heute der Gemeinde als Unterkunft für Asylbewerber.
belegene Teil des erworbenen Schulgrundstückes konnte erst durch eine bedeutende Erd- aufschüttung als Bauplatz ge- eignet gemacht werden und erforderte die Anlage sehr kost- spieliger Grundmauern. (Diese tiefer liegenden Bereiche sollen durch Lehmabbau entstanden sein, den man in früheren Zei- ten zu Ziegeln benötigte.) Die nicht bebaute Fläche war nur für einen mäßig großen Garten, leider nicht zugleich für einen nennenswerten Spielplatz hin- reichend, was um so mehr zu beklagen war, da dieser Mangel ohne Mehrkosten von vornhe- rein hätte vermieden werden können.“
Diesem Mangel wurde erst 1895 abgeholfen, als der Ren- tier Peter Rosentreter in sei-
nem Testament die Schule mit einem Grundstück bedachte Das ist der lindenumstandene Platz neben der Feuerwehr Hier sollte nach seinem letz- ten Willen ein Turn- und Spiel- platz für die Kinder angelegt werden
„Der Bau eines neuen Schul- hauses ließ es dem hiesigen Schulvorstande erwünscht er- scheinen, sich um 6 – 8 Mitglie- der während der Bauperiode zu verstärken. Die so gebildete stärkere Korporation“ verwarf den Entwurf des Architekten Scheller aus Geestemünde, und der Hagener Färber Carl Döscher fertigte einen neuen an, der Beifall fand und von der Behörde genehmigt wurde Diese Bauzeichnung zeigt zwei unterschiedliche Auftei- lungen des Erdgeschosses Beim Erstbau 1868 nahm die Lehrerwohnung 2/3 des Erd- geschosses ein Für die beiden Klassenräume wurde nur we- nig Platz eingeplant, man war wohl noch an die Stubengröße der vohergehenden Schullo- kale gewöhnt Die Überarbei- tung des Planes 1898 zeigt eine deutliche Vergrößerung der Klassenräume Der Stall, der 30 Jahre vorher noch rechts ne- ben dem Eingang im Gebäude lag, wurde nun nach draußen zu den Toiletten gelegt, um die Größe der Lehrerwohnung zu erhalten
Auf dem Plan schlecht zu er- kennen ist die Anmerkung, dass in dem einen Klassen- raum 63 Kinder und in dem an- deren 59 Schüler unterrichtet werden sollten (Fortsetzung folgt) s Jutta Siegmeyer
Geht es Ihnen auch manchmal so?
Beim Frühjahrsputz oder Aufräumen findet man den alten Karton oder den Ordner mit den Dokumenten aus Großvaters oder gar Urgroßvaters Zeit wieder, und man bekommt Lust, darin zu stöbern
Alte Briefe, Verträge, Stammbücher, Kochrezepte und vieles andere kommt zum Vorschein Nur leider ist alles handschrift- lich und in deutscher Schrift verfasst und daher mühsam zu entziffern Dann ist der Spaß schnell vorbei!
Für solche Fälle finden Sie Hilfe beim Kultur- und Heimatver- ein: Telefon 04746 397 (Jutta Siegmeyer) Wir transkribieren (umschreiben in Druckschrift) und deuten Ihre Dokumente
Die nächsten Zusammenkünfte der Geschichtswerkstatt in der Burg Hagen finden 2016 immer montags um 19:30 Uhr statt: 26 September, 24 Oktober, 21 November, 12 Dezember
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