Page 50 - Staleke Ausgabe 212, Winter 2018
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  Unsere plattdeutschen
Theatergruppen 2018
GEMEINDE HAGEN. Auch in diesem Jahr begeisterten die plattdeut- schen Theatergruppen in unserer Gemeinde wieder viele Freunde der niederdeutschen Sprache mit Komödien. Den Auftakt bildeten die Uthleder Laienspieler am letzten Januar- und ersten Februar- wochenende mit „Een Hoff vull Narren“, dessen Stoff viele noch aus dem Film „Ein Käfig voller Narren“ aus den 1970er Jahren kennen. Im Februar folgte die Rechtenflether Theatergruppe mit der Komödie „Adel, Tadel und Verdruss“. Den Ohnsorg-Klassiker „Tratsch im Trep- penhaus“ hatte sich der Theaterverein Wersabe in der plattdeut- schen Fassung „Sluuderkram in’t Treppenhus“ ausgesucht, den die Akteure in der Offenwardener Schützenhalle aufführten. Ein Stück, das vor hundert Jahren spielt, hatten die „Kasbrooker Theoterlüüd“ mit „Engel in de Höll“ an den Kassebrucher Theatertagen im
August auf Heesemanns Diele im Programm. Angefangen hatte bei den Kassebruchern alles vor dreißig Jahren mit dem Sketch „Up’t Standesamt“. Deshalb spielten die „Theo- terlüüd“ diesen Sketch zu ihrem runden Geburtstag noch einmal als Vorprogramm. Spontaner Szenenapplaus und lang anhaltender Beifall nach der Aufführung zeigte allen Gruppen, dass sie auch in diesem Jahr mit ihren Stücken wie- der richtig gelegen hatten. Jetzt laufen bereits Textlesungen und Proben für die nächste Saison, so dass sich die Zuschauer auch 2019 wieder auf plattdeutsches Theater in unseren Dör-
fern freuen können.
Otto Baur
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UNTER DER STALEKE
W! Mit dem Sketch „Up’t Standesamt“ fing bei den Kassebrucher Theater- spielern vor dreißig Jahren alles an. Zum runden Jubiläum präsentierten sie ihn noch einmal im Vorprogramm.
W@ Die Rechtenflether Laienspieler führten im Februar die Komödie
„Adel, Tadel und Verdruss“ auf.
W# Vor 100 Jahren spielte die diesjährige Kassebrucher Komödie, für die sich die Spieler extra alte Kostüme und Requisiten hausgesucht hatten.
W$ Der Theaterverein Wersabe hatte sich an den Ohnsorg-Klassiker „Sluuder- kram int Treppenhus“ herangewagt, was einige Improvisation im Bühnenbau erforderte.
W% „Een Hoff vull Narren“ spielte die Uthleder Theatergruppe am letzten Januar- und ersten Februarwochenende.
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C Otto Baur (5)
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