Page 11 - Staleke Ausgabe 202, Sommer 2016
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stämme aus der Wüste als arme Hirten und Bauern nur langsam in Palästina einsickerten 
Von Flucht und Vertreibung ist in der Geschichte Israels viel zu lesen, von anderen Völkern wird man solches auch lesen können 
So wanderten in Griechenland vor 4000 Jahren indogerma-
sie auch dort wieder vertrieben wurden 
An der Grenze zum römischen Reich bat man um Asyl, es wurden Verträge geschlossen  Oft bekamen sie Bleiberecht, wurde ihnen Land zugewiesen  Dafür mussten die Männer im römischen Heer dienen, wur- den an den Grenzen stationiert, oder wurden im Krieg gegen
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Matthias Laartz
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nische Stämme ein,
die Ionier, Äolier und
Achäer und vermisch-
ten sich mit der medi- terranen Urbevölke-
rung  500 Jahre später kamen die Dorer hinzu, ursprünglich aus Albanien stammend, be- siedelten sie vor allem die Pe- loponnes  Wanderten sie alle freiwillig ein oder wurden auch sie vertrieben?
Dann die sogenannte „Völker- wanderung“, 370 u Z  bis ca  500  Völker gab es zu dieser Zeit nicht – und dann sind die he- terogen zusammengesetzten germanischen Stämme nicht gewandert, sie sind geflohen, Hals über Kopf  Die Goten, Van- dalen, Sueben, Franken, die Alanen  Die Alanen waren ur- sprünglich ein iranischer Stamm – von so weit her kamen sie  Später, so um 500, kamen die Langobarden hinzu, die durch Ungarn und Österreich bis nach Italien kamen und ganz Nord- und Mittelitalien besetzten  Ursachen der Vertreibung und Flucht? Von Osten strömten die Hunnen heran; die Menschen verließen ihren Besitz, der Clan verließ das Dorf, die
die Perser als erste nach vorne geschickt  Andere Stämme durchbrachen die Grenze gewaltsam,
wehrten sich gegen die rö- mischen Söldner  Berühmt ist der Rheinübergang der Barba- ren 406 bei Mainz  Das waren Vandalen, Sueben und Alanen  Sie drangen in Gallien ein und waren von dort nicht mehr zu vertreiben 
Die Völker oder Stämme schwappten auch wieder zu- rück nach Osten  Später al- lerdings, als der russische Zar Deutsche Siedler in sein Land holte  Das Erbe des Bauern ging üblicherweise nach des- sen Tod an den ältesten Sohn  Die folgenden Söhne mussten sich verdingen, oder reich ein- heiraten  Oder ihr Glück in der Ferne suchen, nach Osten ge- hen, wie schon so viele vor und nach ihnen  Um besser leben zu können, oder auch freier 
Dann die Hugenotten  Aus Frankreich vertrieben wurden sie in Preußen freudigen Her- zens aufgenommen  Zehntau-
Da wanderte man nicht, man floh!
Felder und Weiden; sie flohen nach Wes- ten und Süden 
Preußen brauchte Krea­ tives Know­how und Arbeits­ kräfte
sende waren das  Der Große Kurfürst öffnete ihnen 1685 die Gren- zen  Preußen brauchte kreatives Know-how und Arbeitskräfte  1770 stellten sie 30%
JÜRGEN JÜRGEN
WENDELKEN WENDELKEN
MEISTERBETRIEB
DER
KFZ-INNUNG
Kraftfahrzeuge – Schlepper – Reparatur – Werkstatt Vorm Dorf 14 · 27628 Driftsethe ·   (0 47 46) 5 70
Völkerwanderung  Da wanderte man nicht,
man floh  Auf dem Ochsenkar- ren die Familie und der ganze Hausrat  Die Nahrung unter- wegs war spärlich, viele kamen dabei um  Wo sie auch immer anlangten, das Land gehörte immer irgendeinem, dem sie für Unterkunft und Essen die- nen mussten, also arbeiten  Bis
UNTER DER STALEKE
der Berliner Bevölkerung  Auch die Holländer kamen gerne nach Preußen und waren dort gerne gesehen  Das waren ge- wollte Einwanderer, doch nicht als Gastarbeiter gedacht – sie sollten bleiben, Wohnungen waren schon gebaut, bevor sie anlangten 
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