Page 16 - Staleke Ausgabe 202, Sommer 2016
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Seltene Ehrung für Heinz Behnke und Herbert Körber
UTHLEDE. Zwei selte ne Ehrungen konnte Schützenhauptmann Horst Reinke vorneh
men. Für 80jährige Mitgliedschaft konnte er Heinz Behnke aus Uthle de und Herbert Körber aus Wurth fleth mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes auszeichnen. „Damals wurden wir im Kriegerverein Wurthfleth und Umgebung schon als Kinder an den Schießsport herangeführt, weil die Nachwuchs brauchten“, erinnert sich Herbert Körber (88).
Der Schießstand befand sich am Ortsausgang in Richtung Rechtebe und hatte vier Bah- nen Geschossen wurde auf Holzscheiben mit
fand im August 1939 statt Während der Kriegsjahre be- stand der Verein weiter, und Herbert Körber kassierte die Beiträge in Wurthfleth und den Nachbarorten Nach Kriegsen- de wurden die Waffen eingezo- gen Später versuchten Alfred Hotes, Jonny Weidemann und Herbert Körber einen Neuan- fang, scheiterten aber an den Bürgermeistern, die zustim- men mussten In Uthlede lief es ähnlich mit dem Kriegerverein Heinz Behnke (92) kam auch als Jugendlicher zum Schießsport und wurde 1938 der letzte Kin- derkönig „Ich wusste, dass der Bolzen der Armbrust auf dem
Weg zum Ziel um 30 Zentimeter fiel und hielt höher an“, erin- nert sich Heinz Behn- ke, „da fiel der Rumpf“ Mit einem großen Ei-
chenkranz um den Hals musste er einen Ehrentanz im Festzelt absolvieren, was ihm als 14jäh- riger gar nicht so gut passte Geschossen wurde damals auf
Schützenhauptmann Horst Reinke (rechts) zeichnet Herbert Körber für dessen 80jährige Mitgliedschaft mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes aus
zehn und zwanzig
Ringen In der Anzei- gerdeckung saßen ei-
nige Schützenbrüder,
die die Treffer anzeig-
ten Zum Schützenfest wurde ein großes Zelt von Gastwirt Wunsch aus Wulsbüttel auf- gestellt und darin rauschende Bälle gefeiert Das letzte Fest
Nach Kriegs ende wurden die Waffen eingezogen
dem heutigen Sportplatz un- ter einfachen Bedingungen Ein neuer Stand war schon ge- plant, als der Krieg die Aktivitä- ten zum Erliegen brachte 1950 machten die Uthleder Grünrö- cke einen Neuanfang Die ers- ten Schützenfeste fanden in der Gastwirtschaft Wolters statt, wo auch geschossen wurde Als die Uthleder dann ihren Schieß- stand in der alten Sandkuhle an der Mühle bauten, war es Heinz Behnke, inzwischen Zimmer- meister, der die Bauzeichnung anfertigte Die Wurthflether entschlossen sich, dort nicht
wieder anzufangen und schlos- sen sich den Uthledern an „Als ich 1960 König war, traten al- lein 27 Schützenbrüder in den Verein ein“, erinnert sich Her- bert Körber „Von solchen Mit- gliederzuwächsen können wir heute nur träumen“, sagt Horst Reinke Der Schützenhaupt- mann würdigte die beiden Ju- bilare als eine handverlesene Anzahl von Mitgliedern, die diese lange Vereinszugehörig- keit erreichten und die viel für den Verein getan und das nun auch dem Vereinschronisten überliefert haben s Otto Baur
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