Page 38 - Staleke Ausgabe 212, Winter 2018
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denzeit erfuhr eine kurze Un- apot terbrechung von 1677-1679, be- dingt durch Kriegseinwirkung .
Der Krieg 1675–1679
Die zu diesem Krieg führenden „troublen“ ergaben sich aus der gesamtpolitischen Lage in Eu- ropa . Schweden unter Carl XI . hatte sich auf dem Höhepunkt seiner Großmachtstellung mit Besitzungen rund um die Ost- see Feinde gemacht: Polen, Russland, Brandenburg mit Hinterpommern und Mecklen- burg waren es im Osten und Süden, und auch Dänemark war ein langjähriger Erzfeind
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Fakten aus alten Akten Amtmänner in Hagen (Fortsetzung)
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Inh.: Apotheker Ingo Schmonsees e.K.
Filialleiterin:
Dr. Anja Sierwald
HAGEN. In der letzten Ausga- be der Heimatzeitung „Staleke“ habe ich über die drei amtie- renden Verwaltungsbeamten der sogenannten Schweden- zeit berichtet . Sie dauerte von 1646 bis 1712, als nach dem Dreißigjährigen Krieg durch
der Schweden . In dieser Situ- ation schloss Schweden 1672 einen Beistandspakt mit dem absolutistischen Frankreich . Der Sonnenkönig Ludwig der XIV . brauchte Soldaten für den Krieg gegen die Niederlande . In den Herzogtümern Bremen und Verden wurden Soldaten angeworben und aus ihnen Ar- meen zusammengestellt . Da- raufhin wurde die Reichsacht gegen Schweden erlassen, und es musste nun seine eroberten Gebiete verteidigen .
1675 kämpften die Schweden gegen Brandenburg . In der Schlacht bei Fehrbellin am 28 . Juni 1675 besiegte Brandenburg die Schweden und eroberte außerdem das schwedische Vor- pommern . Nun waren auch die Herzogtümer Bremen und Ver- den bedroht . Noch 1675 trat eine übermächtige Armee aus 4 .000 Münsteranern, 1 .000 Paderbor- nern, 3 .000 Braunschweig-Lüne- burgern, 3 .000 Dänen und 2 .300 Brandenburgern, zusammen 13 .300 Mann, gegen die Herzog- tümer an, in denen dem schwe- dischen Generalgouverneur Henrik Horn nur knapp 6 .000 Mann zur Verfügung standen . Nach und nach wurden die Orte
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fälischen Friedens von 1648 aus dem Erzbistum Bremen die Herzogtümer Bremen und Verden gebildet wurden . Sie sollten laut Friedensvertrag auf „ewige Zeiten“ eine schwe-
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Geht es Ihnen auch manchmal so?
Beim Frühjahrsputz oder Aufräumen findet man den alten Karton oder den Ordner mit den Dokumenten aus Großvaters oder gar Urgroßvaters Zeit wieder, und man bekommt Lust, darin zu stöbern .
Alte Briefe, Verträge, Stammbücher, Kochrezepte und vieles andere kommt zum Vorschein . Nur leider ist alles handschrift- lich und in deutscher Schrift verfasst und daher mühsam zu entziffern . Dann ist der Spaß schnell vorbei!
Für solche Fälle finden Sie Hilfe beim Kultur- und Heimatver- ein: Telefon 04746 397 (Jutta Siegmeyer) . Wir transkribieren (umschreiben in Druckschrift) und deuten Ihre Dokumente .
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