Page 44 - Staleke Ausgabe 212, Winter 2018
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Waldbodens empor . Falls dieser Spitzgraben zu einer Befesti- gungsanlage gehört hat, deutet dies aufgrund der Tiefe und Brei- te des Grabens, auf ein Kastell Karl des Großen hin . Richtung der Landesstraße K 51 verliert die Schlucht an Tiefe, dies ist aber sicherlich dem Bau der K 51 zuzuschreiben, die hier die Anlage durchschneidet und ihr damit ihre Ursprünglichkeit ge- nommen hat . Trotz starker Bo- denerosion kann man am Ende des Grabens erkennen, dass er sich hier teilt und mittig ein Wall beginnt . Auf der südlichen Seite der K 51 finden wir eine Fortset- zung des geteilten Spitzgrabens und finden uns in der von Hein- rich Schriefer beschriebenen Umgebung wieder und somit auf seinen Spuren . Der Bau der K 51 und die Zeiten des zweiten Weltkrieges, als sich hier Panzer eingegraben haben sollen, hat sicherlich dazu beigetragen, dass wir hier nicht mehr alles so vorfinden, wie es sich mal vor Jahrhunderten dargestellt hat . Warum hier der Graben geteilt bzw . verbreitert und mit einem Wall auf der südlichen Seite so- gar mit drei Wällen in der Mitte versehen wurde, lässt sich nur vermuten . Wahrscheinlich war hier der Eingangsbereich und man hat aus statischen Grün- den, um den Brückenbau zu er- leichtern, diese Form gewählt um so eine geringere Spann- weite zu erreichen . Dafür spricht auch, dass ein sehr hoher Wall Richtung Süden verläuft um dann in einen Bogen in das Ge- lände überzugehen . Drei Wälle können wir auf der südlichen
Seite der K 51 jetzt ausmachen, die ca 100 Meter Richtung Wes- ten verlaufen . Der mächtigs- te innere Wall mit heute noch ca 2 Meter Höhe ist allerdings nicht mehr vollständig erhalten . Wahrscheinlich war die Anlage selber noch mit einem weiteren Wall versehen, dieser ist aber nur noch links und rechts der K51 als Teilstück erhalten . Nach den beschriebenen 100 Metern laufen die beschriebenen Wälle nach Süden . Nach ca . weiteren 100 Metern wendet sich der innere Wall nach Osten, wäh- ren die beiden äußeren Wälle weiter in Richtung Süden ver- laufen . Der innere Wall verliert in seinem Verlauf Richtung Os- ten, vermutlich wegen Boden- erosion, an Höhe und ist durch meterhohe Farne bedeckt . In seiner ursprünglichen Höhe ist er erst wieder nach ca . 150 Me- tern auszumachen und verliert sich dann nach ca 50 Metern in den Sumpf der Drepteniede- rung . Von oben betrachtet stellt die Anlage sich als Trapez, mit einer Fläche von ca . 4 ha, dar . Trapezförmige Anlagen kennen wir aus der Karolinger- und Ot- tonenzeit, was wiederum auf ein Kastell Karl des Großen schlie- ßen lässt . Vermutlich hatte die Anlage Richtung Westen und Süden noch weitaus größere Ausmaße . Diese sind mit dem bloßen Auge, aufgrund von Bodenerosion und landwirt- schaftlicher Nutzung, allerdings nur noch zu erahnen . Vielleicht finden Archäologen in späterer Zeit den Beweis, dass ein Kastell am Bruch „Kassebruch“ seinen Namen gab . s Enno Winkler
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