Page 32 - Staleke Ausgabe 214, Sommer 2019
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Gesucht: Geschenk für Hagener Heimatverein aus den 1950ern
Ganzjahresplätze für die Hagener Tennisspieler
HAGEN. Anfang der 1950er Jahre berichtete die NORD- SEE-Zeitung oder das Oster- holzer-Kreisblatt kurz über ein Geschenk, das die „Amt Hagener Society New York“ dem soeben gegründeten Hagener Heimat- verein überreicht hatte. Das Geschenk war „eine gediegene Nachbildung der Freiheitsstatue mit Grüßen aus Amerika und dem Wunsch auf eine weitere gute Entwicklung“. Ort des Ge- schehens: Das frühere „Hotel Auf dem Keller“ als Stammlokal des jungen Vereins. Empfänger des Geschenks: Werner Müller, damaliger Vereinsvorsitzender und früherer Besitzer der „Alten Amtsapotheke“.
Wie es zu diesem außerge- wöhnlichen Präsent für den Verein gekommen ist, wird ver- mutet. Der damalige Besitzer des weit über Hagen hinaus be- kannten Hotels war Fritz Hein- rich Wersebe. Er hatte als „freier Mitarbeiter“ dieser Zeitungen
die „Amt Hagener“ in ihrer neuen Heimat regelmäßig mit Nachrichten aus der alten Hei- mat versorgt. Ob diese „Chro- nistenpflicht“ der Anstoß für den Besuch des Vorsitzenden der „Amt Hagener“, Theodor Voltmer, in Hagen und für die Übergabe des Geschenks ge- wesen ist? Wir wissen es nicht! Jedenfalls ist die Statue derzeit nicht aufzufinden. Und es wäre sehr schade, wenn sie „verschol- len“ bliebe. Denn dieses Ge- schenk ist ein sichtbares Stück Erinnerung an die lange Verbun- denheit zwischen den Hagenern von Gestern und Heute. Wer nun helfen kann, dieses symbolträch- tige Geschenk wiederzufinden oder Hinweise zu seinem Ver- bleib geben kann, wird gebeten, sich mit der Ortsheimatpflegerin von Hagen, Jutta Siegmeyer (Tel.: 04746 397), oder mit dem Unter- zeichneten, Hansdieter Kurth (Tel.: 04746 6460), in Verbindung
HAGEN. Die Tennisabteilung des Hagener Sportvereins ist auf dem besten Wege, ihre 1976 entstandene Anlage enorm aufzuwerten. Nach dem Bau einer Flutlichtanlage sollen alle vier Tennisplätze für rund 130 000 Euro auf Ganzjahresplätze umgerüstet werden. Der Grund sind ständig steigende Kosten für die Frühjahrsinstandset- zung durch eine Fachfirma.
entsprechende Fördergelder be- antragt. „Zusagen für Zuschüs- se haben wir inzwischen von der Gemeinde Hagen und vom Landessportbund. Die Entschei- dung des Landkreises wird Ende Juni erwartet“, erklärt Korf. Die Auftragserteilung durch den Ha- gener Sportverein erfolge erst dann, wenn die Finanzierung ge- sichert sei. „Ich bin optimistisch. Wenn alles nach Plan verläuft,
zu setzen. s
Hansdieter Kurth
„Für die Bespielbarkeit der Plät- ze müssen jedes Jahr zwischen 4.500 und 5.000 Euro ausgege- ben werden. Zudem bedürfen zwei Plätze wegen unzurei- chender Drainage dringend einer Grundsanierung“, macht der Vorsitzende des Hagener Sportvereins, Bernd Krauthoff, deutlich. „Die Spielfelder sollen daher mit einem neuartigen Be- lag zu Ganzjahresplätzen um- gebaut werden. Dieser braucht deutlich weniger Pflege, ist we- sentlich robuster und sogar für Rollstuhl-Tennis geeignet“, so Krauthoff. Initiator der Erneue- rungsmaßnahmen ist Joachim Korf, aktiver Tennisspieler und Trainer des Hagener SV. Unterstützt wird er nach besten Kräften von dem Leiter der Ten- nisabteilung, Thees Schnibben, sowie von aktiven Spielern. Joa- chim Korf hat bereits im August des vergangenen Jahres für die Umrüstung der Tennisplätze
kann die Umrüstung der vier Tennisplätze bis zum 1. August abgeschlossen sein“, kündigt Korf an und erläutert die Vorteile von Ganzjahresbelägen.
„Die Plätze sind das ganze Jahr über bespielbar, Walzen ist nicht mehr erforderlich. Die stets ebe- ne Spieldecke ohne Trittlöcher ermöglicht einen gleichmäßigen Ballabsprung, das Spielverhalten ist vergleichbar mit konventio- nellen Sandplätzen“. Der Platzbe- lag besteht aus einer trittfesten, frostsicheren und wasserdurch- lässigen Basisdecke. Die Ver- schleißschicht (Gleitschicht) wird wie beim herkömmlichen Sand- platz mit Tennisziegelmehl ab- gestreut. Im März sind unter der Regie von Thees Schnibben und Joachim Korf sechs Flutlichtmas- ten mit LED-Strahlern aufgestellt worden. 250 Meter Kabel muss- ten verlegt werden. Finanziert wurde die Anlage aus Rücklagen und Spenden. s Ursula Heß
Fleißige Helfer auf der Tennisanlage: (Von links) Finn Christiansen, Joachim Korf, Thees Schnibben, Dieter Schirrmacher, Jörn Marggraf und Thomas Schriewer.
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C Ursula Heß

